Yesteryear : Roman

Burke, Caro Claire, 2026
Stadtbücherei Korneuburg
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Exemplare gesamt 1
Exemplare verliehen 1 (voraussichtl. bis 22.10.2026)
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Medienart Buch
ISBN 978-3-453-27535-5
Verfasser Burke, Caro Claire Wikipedia
Beteiligte Personen Falk, Dietlind Wikipedia
Beteiligte Personen Kögeböhn, Lisa Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Schlagworte Feminismus, Hausfrau, Ehefrau, Alltag, Aufwachen, Social Media, malerisch, Farm, idyllisch, traditionell, konservativ, feministisch, pittoresk, Heile Welt, Erwachen, feministischer Roman, Traum wird Albtraum, Alte Werte
Verlag Heyne
Ort München
Jahr 2026
Umfang 463 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Caro Claire Burke ; übersetzt von Dietlind Falk und Lisa Kögeböhn
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Sabine Eidenberger;
Eine Influencerin findet sich plötzlich in der Vergangenheit wieder. (DR)
Die Influencerin Natalie hat oberflächlich ein geniales Leben. Gottesfürchtig, aber daheim in den sozialen Medien, mit einem tollen Cowboy verheiratet, eine wohlerzogene, putzige Kinderschar um sich, lebt sie auf einer abgelegenen Ranch in Idaho. Als Ich-Erzählerin schildert sie, wie es dazu kam, dass sie, Tochter einer Alleinerzieherin, hier gelandet ist. Wie sie ihren Mann kennengelernt hat, wie sie ihren steinreichen Schwiegervater dazu gebracht hat, ihr Projekt mit der alten Ranch zu finanzieren, und wie schwierig es in Wirklichkeit ist, den Schlappschwanz von Ehemann, die Kinder, Küche und Tiere auf der Ranch für Instagram herzeigbar zu machen. Dass den völlig unerfahrenen Neo-Farmern reihenweise die Kühe wegsterben, ist nur ein Punkt, der nicht in das perfekte Bild passt.
Natalie verdient viel Geld mit ihrem Kanal, auf dem sie ihr Farmerinnen-Leben präsentiert (perfekt in Szene gesetzt von ihrer blutjungen Producerin). Sie ist eine Tradwife, wie sie in den letzten Jahren in großer Zahl auf Social Media auftauchten: Sie backt Sauerteigbrot, füttert ihre Hühner und plaudert aus dem Nähkästchen.
Soweit, so gut. Bis sie eines Tages aufwacht und sich zwar in ihrem Bett und in ihrem Haus wiederfindet, allerdings in den späten 1800ern. Ihre Kinder wirken seltsam, ihr Mann ist ein schrecklicher Tyrann, sie friert, kann sich nur kalt waschen und der Sauerteig gelingt auch nicht mehr.
Eine äußerst spannende Frage zieht sich durch das Buch: Was ist echt, was ist inszeniert und was kann man der Erzählerin glauben? Leider bricht die Erzählkraft der Autorin ab der Hälfte etwas weg. Die Grundidee bleibt faszinierend, die Umsetzung wirkt gegen Ende jedoch unausgegoren. Das Buch ist trotzdem ein Renner in den Buchhandlungen und sollte auch in keinem Bestand fehlen. Es bietet jedenfalls sehr viel Diskussionsmaterial zu unterschiedlichen gesellschaftlichen Debatten von Mutterschaft über Religiosität und neue wie alte Frauenbilder bis hin zum Zustand der amerikanischen Nation.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
8453 DR, Bur

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