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DR
Win
Leo Kaplan : Roman
Winter, Leon de, 2001| Stadtbücherei Korneuburg | |
| Verfügbar |
Ja (1)
|
| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-257-06276-2 | ||||
| Verfasser | WINTER, Leon de
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| Systematik | DR - Belletristik | ||||
| Schlagworte | Liebesgeschichte, Liebe, Schriftsteller, Schicksal, Ehebruch, Erbschaft, Ehe, Sehnsucht, Erbe, Erotik, Jugendliebe, Wurzeln, Suche nach Liebe, Sehnsucht nach Liebe | ||||
| Verlag | Diogenes | ||||
| Ort | Zürich | ||||
| Jahr | 2001 | ||||
| Umfang | 543 S. | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Leon de Winter | ||||
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Fritz Popp; Erlösung durch die Frauen. (DR) Bereits 1986 in den Niederlanden erschienen, wurde dieser Roman erst jetzt ins Deutsche übersetzt. Dabei hat der Erstling bereits alle Ingredienzien, die de Winters Fabulierkunst ausmachen. Der Schriftsteller Leo Kaplan, knapp vierzig, in Erwartung eines Erbes, das ihm eine finanziell sorgenfreie Zukunft verheißt, hat ein Problem, an dem viele Autoren/innen leiden und was sie oft so kunstvoll und gar nicht schreibgehemmt formulieren: eine Schreibhemmung. Ausgelöst durch die Wiederbegegnung mit seiner ersten großen Liebe, die ihn vor fast zwanzig Jahren verlassen und das gemeinsame Kind gegen seinen Willen abgetrieben hat (wie er glauben muss). Kaplans zweite Frau hat sich soeben wegen seiner permanenten sexuellen Untreue von ihm scheiden lassen; so fantasiert er sich seine Erlösung durch die Reaktivierung seiner ersten Beziehung (dazwischen aber auch mit anderen Frauen) zusammen. Zwischen den Schauplätzen Amsterdam, Rom und Kairo, zwischen Vergangenheit und Zukunftshoffnungen, politischem Engagement, Erfolg als Schriftsteller und misslingenden Beziehungen, entwickelt de Winter auch die berührende Geschichte der Eltern, Überlebende der Shoah, und der Vater-Sohn-Beziehung, erzählt ganz in der Tradition der großen jüdischen Erzähler. Und dazwischen der Schriftsteller Kaplan, der zwischen tollen Hotels und einer schäbigen Absteige, in neuen oder stark gebrauchten Versace-Anzügen, mit Traumfrauen oder unattraktiven Mauernblümchen dem verlorenen Paradies hinterher hechelt. - Wunderbar erzählte Männerfantasien (mit sehr direkter Erotik), prallvoller Roman im zumeist äußerst gediegenen Ambiente (Botschaften, Hotelhallen,..). Vergnüglich, fantasievoll, komisch, traurig und sprachgewaltig. ---- Quelle: SCHRIFT/zeichen; Wer Leon de Winters Bücher kennt, weiß um des Autors Stärke: dieser Mann kann erzählen. In seinem neuen Roman kommt er vom Hundertsten ins Tausendste. Oder besser: er webt "Hunderte" von Orten, Zeiten und Geschichten, die scheinbar gar nichts miteinander zu tun haben und durchaus für sich stehen könnten, mit hauchdünnen Fäden zu einem Text: die Welt - ein Dorf. Mittendrin in dem Netz aus Verwirrungen und Verirrungen, aus Zufällen und Schicksalen das Hauptschicksal: Leo. Nicht zufällig erinnert dieser Vorname an den Autor, auch andere Parallelen weisen auf den Schriftsteller. Für de Winter-Kenner amüsant zu lesen, dass er in diesem immerhin schon 1986 erschienenen Roman (fiktiv) auf den Erfolg und die Verfilmung von seinem Roman "Hoffmans Hunger" (erschienen 1990) hinweist ... Die autobiographischen Bezüge beiseite lassend, sehen die Leser einen gebrochenen Mann, der nach dem Scheitern vieler Beziehungen und zwei Ehen immer noch der einen verlorenen ersten Liebe nachtrauert, der er schließlich einmal noch begegnet, ohne dass diese Beziehung freilich Zukunft hätte. Dass er einen Sohn hat, wird er nie erfahren. Witzig, nachdenklich, sprunghaft und ausführlich - die 543 Seiten des Romans lesen sich wie eine Anthologie zum Thema Beziehung. Kaum Facetten aus diesem Bereich, die hier fehlen. Ein durchaus tiefsinniges Buch des damals 32jährigen Autors, das unter anderem auch immer wieder um die jüdische Herkunft kreist. Ein amüsantes Detail am Rande für Kenner der holländischen Literaturszene: ein berühmter Schriftstellerkollege taucht hier als Fulisch auf ... Brigitte Schwens-Harrant November 2001 *Sz* |
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| Bemerkung | Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg) | ||||
| Exemplare |
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