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JS
Pin
Ada Blackjack. Überleben auf der Bäreninsel
Pin, Isabel, 2025
Klasse: 4 Zum Antolin Quiz | Stadtbücherei Korneuburg | |
| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-8369-6321-3 | ||||
| Verfasser | Pin, Isabel
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| Systematik | JS - Kinder- und Jugendsachbücher | ||||
| Schlagworte | Rassismus, Arktis, Überleben, Inuit, Alaska, Black, Ada | ||||
| Verlag | Gerstenberg | ||||
| Ort | Hildesheim | ||||
| Jahr | 2025 | ||||
| Umfang | 88 Seiten | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Auflage | 1. Auflage | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Isabel Pin | ||||
| Illustrationsang | Illustrationen | ||||
| Annotation | Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); Autor: Heidi Lexe; Dort, wo Alaska und Sibirien (beinahe) aufeinandertreffen, liegt die Beringstraße. Begleitet von der Frage, wie es sich am vermeintlichen Ende der Welt (über-) leben lässt, üben wenige Gebiete der Welt einen ähnlichen Reiz aus wie sich an einer der zahlreichen Expeditionen in dieses Gebiet zeigt: Vor dem Hintergrund einer westlichen Kolonialhaltung und abenteuerlich schlechter Organisation lässt der kanadische Enthnologe Vilhjálmur Stefánsson im Jahr 1921 vier junge Männer auf die Wrangel-Inseln bringen. Sie sollen dort für ein halbes Jahr leben, das Land erforschen und in Besitz nehmen. Versorgt werden sie von einer Inupiat. Sie heuert aus Geldnot für diese Expedition an und wird ungeachtet ihrer eigenen Persönlichkeit einer (grausamen) männlichen Hierarchie unterworfen. Isabel Pin folgt in den knappen Textpassagen der Biografie dieser Ada Blackjack, die am Ende des 19. Jahrhunderts in einer Siedlung am Beringmeer geboren und in einer Missionsschule aufgewachsen ist. Die kulturellen Strategien ihres eigenen Volkes sind ihr daher weitgehend fremd, als sie auf den Wrangel-Inseln kochen und Fellkleidung für die Männer nähen, zuallererst aber überleben muss. Letztlich sogar alleine; denn Versorgungsschiffe dringen nicht mehr zu den Wrangel-Inseln durch. Allan Crawford, Frederik Maurer und Milton Galle versuchen, über das Pack¬eis nach Sibirien zu gelangen (und sind bis heute verschollen). Ada Blackjack bleibt mit dem an Skorbut erkrankten Lorne Knight zurück, der sie (psychisch) quält, bis zu seinem Tod aber von ihr gepflegt wird. In zahllosen Zeichnungen, Bild-Sequenzen und detailreich angereicherten, großformatigen Illustrationen greift Isabel Pin die landschaftlichen, kulturellen, ethnologischen und emotionalen Aspekte der Expedition auf. In jedem noch so nebensächlichen Aspekt fein ziseliert und coloriert zeigen die Doppelseiten ein Ausmaß künstlerischer Annäherung, in dem sich die zeitliche Dimension der Expedition selbst spiegelt. Basierend auf Ada Blackjacks Tagebuchaufzeichnungen wird sie ins Zentrum der erzählten Lebensgeschichte gestellt. Das historisch spannende Moment der Biografien-Fälschung (Ada Blackjack wird nach ihrer Rückkehr als weiblicher Robinson gefeiert, bald aber diskreditiert und beschuldigt, für Lorne Knights Tod verantwortlich zu sein) tritt dabei ein wenig in den Hintergrund, um (zielgruppenspezifisch) Adas Beziehung zum Sohn und der daraus resultierenden Familiengeschichte Platz zu machen. Sie endet im heutigen Seattle und zeigt damit die Differenzerfahrung zwischen dem rauen Leben der Inupiat Ada Blackjack und einem heutigen (westlichen) Blick darauf. |
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| Bemerkung | Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg) | ||||
| Exemplare |
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