Die Tasche

Die Tasche, 2024
Antolin Klasse: 6 Zum Antolin Quiz
Stadtbücherei Korneuburg
Verfügbar Ja (1) Titel ist in dieser Bibliothek verfügbar
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Medienart Buch
ISBN 978-3-401-60782-5
Beteiligte Personen Kahin, Houssein Wikipedia
Beteiligte Personen Wald, Kornelia Wikipedia
Systematik JU - Jugendbücher ab 10 Jahren
Schlagworte Rassismus, Schule, Vorurteile, Diversität
Verlag Arena
Ort Würzburg
Jahr 2024
Umfang 218 S.
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Houssein Kahin ; Kornelia Wald
Annotation Quelle: STUBE (http://www.stube.at/);
Autor: Marie Lechner*;
Seitenweise 2024
Auf die Frage, wie rassistisch man sei, würden die meisten Menschen wahrscheinlich mit einem überzeugten Gar nicht! antworten. Dass dem aber in den meisten Fällen nicht so ist, zeigt dieses Buch auf beeindruckende und ungewöhnliche Weise. Protagonist der Erzählung ist der Jugendliche Mohammed, ein cooler und zielstrebiger Musterschüler, der ein heruntergekommenes Schulzentrum am Stadtrand besucht. Die Schule wird seit einigen Jahren von einem neuen Direktor aufgepäppelt und hat mittlerweile den Ruf, innovativ und inklusiv zu sein. Doch auch hier gibt es eine Menge schwarzer Schafe im Kollegium und unter den Schüler*innen, so zum Beispiel der junge Chemielehrer Lennard Frank, der sich durch latenten Rassismus und gleichzeitigem Gottkomplex in kürzester Zeit unbeliebt gemacht hat, oder der psychisch labile, aggressive und chronisch übergangene Schüler Henri, dessen Selbstwert vor allem darauf beruht, dass er Deutscher ist. Wegen ihres guten Images wird der Schule ein Preis für Diversität verliehen, den Mohammed gemeinsam mit seiner Deutschlehrerin entgegennehmen soll. Aufgrund rassistischer Vorfälle an der Schule will der Libaneser die Veranstaltung aber sabotieren. Doch nicht nur er hat eine eigene Agenda: Als er seine Sporttasche in der Aula vergisst, nimmt eine verhängnisvolle Verkettung von Ereignissen ihren Lauf. Die aus zehn verschiedenen, akribisch ausdifferenzierten Perspektiven geschilderte Erzählung beschäftigt sich schonungslos mit den rassistischen Strukturen unserer Gesellschaft und hält dabei auch Leser*innen den Spiegel vor. Die rasante Erzählung nimmt trotz der sehr kurzen erzählten Zeit von nur einem Tag von Seite zu Seite an Spannung zu, wobei die unzuverlässigen Erzähler*innen die erzeugte Dramatik noch steigern. Neben der jugendlichen Sprache machen auch Erzählformen wie Chatverläufe, Zeitungsartikel und Postings in Onlineforen die Erzählung authentisch.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
5533 JU, Tas

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