Arm und krank : Arbeiter und Bauern im Krankenbett des 19. Jahrhunderts in Österreich

Warscher, Manuela-Claire, 2024
Stadtbücherei Korneuburg
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Medienart Buch
ISBN 978-3-99052-312-4
Verfasser Warscher, Manuela-Claire Wikipedia
Systematik GE - Geschichte Allgemein
Schlagworte Krankheit, Armut, Lebensbedingungen, Wissenschaft, Syphilis, Gesellschaft, Epidemie, Donaumonarchie, Cholera, Medizingeschichte, Krankheiten, Fortschritt, Tuberkulose, Arbeiter, Milieu, 19.Jahrhundert, Bauern, Prekariat, arm und krank, Krankenbett, Armen-Medizin, Lebensweltmedizin, Armenarzt, Bauerndoktor, Gebärhäuser, Findelhaus, Poliklinik, Gebärhaus, Medizinischer Fortschritt, Patienten, Sozialmedizin, Geschichte der Medizin, Krankheiten des 19.Jahrhunderts, Typhus, Wiener Krankheit, Geschlechtskrankheiten, Stadtarmenarzt, Sanität, Siechstation, Schwindsucht, Arbeiterbezirk, Sozialgeschichte
Verlag Verlagshaus der Ärzte
Ort Wien
Jahr 2024
Umfang 143 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage 1.Auflage
Sprache deutsch
Verfasserangabe Manuela-Claire Warscher
Illustrationsang Illustrationen
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Hanns Sauter;
Beeindruckende Situationsschilderung weniger beachteter Aspekte der medizinischen Versorgung der Donaumonarchie im 19. Jahrhundert. (GE)
Ausgehend von Kafkas Erzählung »Der Landarzt«, die sich mit der - zumindest für das Klientel, um das es hier geht - wenig erfolgreichen Schulmedizin, aber auch den ungenügenden Resultaten der in diesen Kreisen praktizierten anderen Heilmethoden befasst, schildert die Autorin die Situation der »armen und kranken Leute« wie auch jener, die sich um sie kümmerten: die der hoffnungslos überforderten Armenärzte, Wundärzte und Bauerndoktoren. Anschließend geht sie auf weit verbreitete Krankheiten und ihre Ursachen ein sowie auf das damalige Instrumentarium, das zu ihrer Behandlung bestand bzw. entwickelt wurde: Armenhäuser, Gebär- und Findelhäuser und Polikliniken. Warscher greift dabei auf zahlreiche Quelleneditionen und eine umfangreiche Sekundärliteratur zurück, die es ermöglichten, für ihre Darstellung aufschlussreiche Fallbeispiele nicht nur heranzuziehen, sondern auch in die jeweilige Entwicklung einzuordnen. Kurzporträts einiger namhafter Ärzt*innen, die sich um die Armenmedizin verdient gemacht haben, runden die Darstellung ab. Ein Beitrag, der die Erfolgsgeschichte der damaligen Medizin - die als »Wiener Medizinische Schule« bekannt wurde ist - um »die andere« Seite ergänzt. Für Bestände mit historisch-heimatkundlichem oder medizinhistorischem Schwerpunkt und Interessent*innen.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
3969 GE, War

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