Endling : Roman

Schreiber, Jasmin, 2023
Stadtbücherei Korneuburg
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8479-0145-7
Verfasser Schreiber, Jasmin Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Schlagworte Gesellschaftskritik, Frauen, Feminismus, Familie, Verschwinden, Käfer, Biologin, Klischee, Spannungen, feministisch, Zurechtweisung, Korrektiv, Repressalien, Frauenhaushalt
Verlag Eichborn
Ort Köln
Jahr 2023
Umfang 333 Seiten
Altersbeschränkung keine
Auflage Originalausgabe
Sprache deutsch
Verfasserangabe Jasmin Schreiber
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Anna Goiginger;
Dystopische Vorschau auf eine mögliche Realität im Jahr 2041. (DR)
Die Biologin Zoe, eine fortschrittlich-feministische Frau Mitte dreißig, lebt in München und erforscht Käfer. Ihre Familie, bestehend aus ihrer Mutter, der Tante und ihrer um 18 Jahre jüngeren Schwester Hannah, besucht sie in unregelmäßigen Abständen. Diese Frauen-Familienbande ist innerlich zerrüttet und stark von der Vergangenheit geprägt: Der Vater starb vor einigen Jahren an einem Virus, das Ähnlichkeiten mit Covid aufweist. Dieser Verlust hat die Frauen auf unterschiedliche Weise gezeichnet und bildet den Ausgangspunkt der Erzählung. Die Mutter ist alkoholabhängig und macht nun eine Kur, weshalb Zoe auf ihre Teenager-Schwester aufpassen soll. Die Tante, die im gleichen Haus lebt, verlässt seit der Pandemie ihre vier Wände nicht mehr, da sie unter einem obsessiven Hygienewahn leidet.
Tante Auguste macht sich große Sorgen um ihre beste und einzige Freundin, was die Frauen dazu bewegt, sich auf die Suche nach der Verschollenen zu machen. An italienischen und schwedischen Schauplätzen entfaltet der Roman plötzlich fantastische Welten, in denen die Grenzen des Möglichen überschritten werden.
Das Buch präsentiert eine Vielzahl von Ideensträngen, die zusammengeführt werden wollen. Einerseits ist da das Familiendrama, bei dem ein psychologischer Tauchgang begonnen wird. Andererseits wird die Zeitgeschichte, beginnend mit unserer aktuellen Gegenwart, weitergedacht (Was kommt nach der Pandemie und dem Aufkommen rechtspopulistischer Parteien?) und dystopisch eingefärbt. Die Freude an der Biologie und der naturwissenschaftliche Hintergrund der Autorin blitzen immer wieder deutlich durch. Das Buch hat gute Ansätze, wirkt jedoch oft gewollt: Insbesondere der Blick in die Vergangenheit ist stilistisch etwas plump geraten, da er dem Lesepublikum alles vorkaut, wodurch die Spannung gemindert wird. Darüber hinaus entsteht durch die gegensätzlichen Ansätze des Romans, wissenschaftliche Korrektheit und der Eintritt in Fantasy-Welten, eine Diskrepanz. So bleiben viele Aspekte des Romans bis zum Schluss unklar.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
17 DR, Schr

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