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JU
Schr
Weiße Tränen
Schrocke, Kathrin, 2023
Klasse: 6 Zum Antolin Quiz | Stadtbücherei Korneuburg | |
| Verfügbar |
Ja (1)
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| Exemplare gesamt | 1 |
| Exemplare verliehen | 0 |
| Reservierungen | 0Reservieren |
| Medienart | Buch | ||||
| ISBN | 978-3-95854-205-1 | ||||
| Verfasser | Schrocke, Kathrin
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| Systematik | JU - Jugendbücher ab 10 Jahren | ||||
| Schlagworte | Rassismus, Freundschaft, Vorurteile | ||||
| Verlag | mixtvision | ||||
| Ort | München | ||||
| Jahr | 2023 | ||||
| Umfang | 219 Seiten | ||||
| Altersbeschränkung | keine | ||||
| Sprache | deutsch | ||||
| Verfasserangabe | Kathrin Schrocke | ||||
| Annotation | Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Eleni Steinborn; Ein Roman über Alltagsrassismus aus der Sicht eines privilegierten weißen Jugendlichen im Schwarzwald. (ab 14) (JE) Der 16-jährige Lenni weiß natürlich, was Rassismus ist. Aber dass ihn dieses Thema selbst einmal beschäftigen würde, damit rechnet er nicht. Schließlich hat er mit Serkan einen besten Freund, der aus einer Familie türkischer Einwanderer kommt. Dazu besucht er die Kant-Schule, die stolz das Label »Schule ohne Rassismus« trägt. Als Benjamin Schneidmüller neu in Lennis Klasse kommt, ändert sich einiges. Der neue Mitschüler hat eine dunkle Hautfarbe und spricht jene Alltagsrassismen an, die anderen nicht auffallen oder doch nur »nett gemeint« sind. Das beginnt bei Fragen wie »Wo kommst du denn wirklich her?« und geht bei der Rollenvergabe für das Musical der Theater-AG weiter. Dann beginnt auch Serkan, Benachteiligungen anzusprechen. Lenni jedoch will von diskriminierenden Äußerungen in seiner Umgebung nichts wissen, schon gar nicht, dass sie auch von seinem Lieblingslehrer kommen. Erst nach und nach beginnt er, über sein rassistisches Verhalten sowie über jenes seiner Mitschüler*innen und des Lehrers nachzudenken. Kathrin Schrocke hat mit »Weiße Tränen« einen Jugendroman geschrieben, der klischeehafte rassistische Alltagssituationen benennt und Verhalten sowie Aussagen wie aus dem Lehrbuch beschreibt. Besonders ist jedoch die Perspektive: Mit Lenni erzählt ein durch seine Hautfarbe privilegierter weißer Jugendlicher über Rassismus. Das ist eine kluge Perspektivierung, ändert aber nichts daran, dass die Geschichte insgesamt gewollt anmutet als ob die Autorin in erster Linie diverse Formen von Diskriminierung in eine pädagogisch wertvolle Geschichte verpacken wollte. Dies ist ihr zwar gelungen, allerdings gerät dadurch die Figurenzeichnung oft zu flach. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Seitenweise 2023 Es gibt Formen von Rassismus, die so tief verankert sind, dass sie von vielen weißen Menschen unbemerkt reproduziert werden. Aus der Ich-Perspektive des 16-jährigen Lenni, der sich als weißer Junge aus einer bürgerlichen Familie bisher wenig Gedanken über seine Privilegien gemacht hat, erzählt Kathrin Schrocke von einer Schule, die sich als liberal, vorurteilsfrei und weltoffen begreift, unbewusst aber dennoch an rassistischen Zuschreibungen festhält. Differenzierte Figurenzeichnung, die Ambivalenzen und Uneindeutigkeiten zulässt, und eine kluge Dramaturgie, die soziale Dynamiken anschaulich offenbart, verbinden sich zu einer vielschichtigen Erzählung, die zum Hinterfragen eigener Verhaltensmuster anregt. *STUBE* "Ja, klar, alle meinen es immer nur gut oder anders oder machen bloß einen Witz! [...] Aber wenn das die Dauerbeschallung deines kompletten beschissenen Lebens ist, willst du irgendwann nur noch deine Ruhe." In ihrem neuen Jugendroman thematisiert die deutsche Autorin jene Formen von Rassismus, die in unserer Gesellschaft tief sitzen und so normalisiert sind, dass sie von den meisten weißen Menschen unbemerkt reproduziert werden. Aus der Ich-Perspektive des 16-jährigen Lenni, der sich als weißer Junge aus einer bürgerlichen Familie bisher wenig Gedanken über seine Privilegien gemacht hat, erzählt sie von einer Schule im Schwarzwald, die sich selbst als liberal, vorurteilsfrei und weltoffen begreift (und sich dementsprechend inszeniert), unbewusst aber letztendlich dennoch an rassistischen Strukturen und Zuschreibungen festhält. Mithilfe einer differenzierten Figurenzeichnung, die Ambivalenzen und Uneindeutigkeiten zulässt und aushält, anstatt sie auflösen zu wollen, und einer präzisen Sprache und Dramaturgie, die soziale Dynamiken und Machtmechanismen nicht verschleiert, sondern auf subtile Weise zu offenbaren weiß, entsteht eine vielschichtige Erzählung, die veranschaulicht, das Rassismus keinesfalls immer mit bösen Intentionen zusammenhängt. *STUBE Claudia Sackl* |
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| Bemerkung | Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg) | ||||
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