Yellowface : Roman

Kuang, Rebecca F., 2024
Stadtbücherei Korneuburg
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Medienart Buch
ISBN 978-3-8479-0162-4
Verfasser Kuang, Rebecca F. Wikipedia
Beteiligte Personen Humbug, Jasmin Wikipedia
Systematik DR - Belletristik
Schlagworte Satire, Hitler, Kunst, Krimi, Humor, Traum, Unfall, Diebstahl, Leben, Bestseller
Verlag Eichborn
Ort Köln
Jahr 2024
Umfang 382 Seiten
Altersbeschränkung keine
Sprache deutsch
Verfasserangabe Rebecca F. Kuang ; übersetzt aus dem Englischen von Jasmin Humbug
Annotation Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Hannah Stolze;
Böse, hochbrisant und aktueller denn je der amerikanische Literaturbetrieb unter dem Vergrößerungsglas. (DR)
June und Athena verbindet eine Hass-Freundschaft. Beide sind angehende Schriftstellerinnen. Eine davon hat Erfolg, die andere nicht. Als die beiden jungen Frauen sich wieder einmal treffen und der Abend länger wird, scheint es fast, als wäre nach vielen Jahren doch eine echte Vertrautheit zwischen den beiden möglich. Doch dann erstickt Athena an einem Pancake und June kann sie nicht retten. In ihrem Schock steckt sie das fertig geschriebene Manuskript ihrer verstorbenen Freundin ein, überarbeitet es und publiziert es schließlich als ihr eigenes Werk. Bald darauf hagelt es Anfeindungen. Konflikte entspinnen sich darüber, ob June als Weiße das Recht hat, ein Buch über chinesische Geschichte zu schreiben, und es wird spekuliert, wie viel von ihrer verstorbenen asiatisch-amerikanischen Freundin wirklich im Roman steckt.
Kuang spart nicht an ungeschönter Kritik am amerikanischen Literaturbetrieb, der die Vereinsamung von Autor*innen aufgrund des immensen Konkurrenzdrucks befördert. Sie setzt sich mit dem Diversitätskampf auseinander, der auf allen Ebenen der amerikanischen Gesellschaft ausgetragen wird. Es zeigt sich ein Sittenbild der Szene, in der Schriftsteller*innen aus unterrepräsentierten Minderheiten zwecks Einnahmen für Verlage missbraucht werden und in der soziale Medien eine führende Rolle in der Rezeption von Autor*innen spielen. Das führt nicht nur zu psychischen Problemen bei den Betroffenen, sondern auch zur weiteren Spaltung der Bevölkerung.
Bemerkung Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Exemplare
Ex.nr. Standort
12841 DR, Kua

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