| Annotation |
Tatanka ist ein mit übersinnlichen Fähigkeiten ausgestatteter Halb-Indianer schottischer Abstammung, der die Kunst des Shaolin perfekt beherrscht. Als er eine Gruppe feindlicher Indianer beobachtet, die nicht nur eine Herde gestohlener Pferde mit sich führen, sondern auch eine junge Gefangene, schreitet er zur Tat und erteilt ihnen eine Lehre fürs Leben. Die Handlung spielt im 19. Jahrhundert, der Zeit heftigster Kriege zwischen Indianern und Weißen. Damals gab es tatsächlich einen Häuptling dieses Namens, der um friedliches Miteinander mit den Weißen bemüht war. Der Autor, ebenfalls indianischer Abstammung und als Outdoor-Trainer tätig, hat für sein 1. Buch nicht nur sorgfältig recherchiert, sondern schöpft auch aus einem reichen persönlichen Erfahrungsschatz. Spannung wird zu einem Großteil durch die Erzähltechnik erzielt, mehrere Handlungsstränge, kurze Kapitel und häufiger Szenenwechsel (stets an der spannendsten Stelle). Inhaltlich ist das Buch leider nicht ohne Klischees, und Karl May lässt auch grüßen. Dennoch eine Fundgrube für indianerbegeisterte jugendliche Leser ab 13. Fortsetzung folgt. |