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Was für eine bizarre Geschichte! Ein hungriger Fuchs hätte gern die am See hockende Ente verspeist, aber sie flieht und lässt ihr Ei zurück. Rührei statt Entenbraten? Nein, ein Küken entschlüpft, den Ziehvater Konrad glücklich mit "Papa, Papa" begrüßend. Das rührt ihn so, dass er seinen Hunger vergisst und sich anfreundet mit dem Objekt seiner Begierde. Froh erlebt er, dass der herangewachsene Erpel eine bezaubernde Entendame anbringt. Die fresse ich, wenn es Streit in der Ehe gibt, entscheidet Konrad, aber dazu kommt es nicht. Denn Emma legt 5 Eier, und während die Küken heranwachsen und die Familie sich prächtig entwickelt, schrumpft Konrad und schließt eines Tages die Augen für immer. "Er sah glücklich aus" ... Hinreißend wie der spritzige Text ist die faszinierende Illustration: kräftig konturierende Tuschezeichnungen, ausgemalt in lebhaften Farben, gemischt mit Collagen und Bildfolgen in Reißtechnik, die den Wald und seine Bewohner in akzentuierender Einfachheit nachgestalten. Fuchs Konrad, die hochgefährliche Zentralfigur, in bestimmendem Rot hervorgehoben. Ein herausragender Titel, sehr empfohlen Vorgestellt bei Präsentation der Neuerscheinungen Herbst 2007 (Rabus/Nowak) |